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Noch vor
Weihnachten gehen die Mission der Gefährten und der Kampf
um Mitterlerde weiter. Im Dezember startet DIE ZWEI TÜRME, der
zweite Teil von Peter Jacksons monumentaler Tolkien-Verfilmung,
in unseren Kinos... Wer
den Trailer gesehen hat, der weiß, was den Kinobesucher im
zweiten Teil von DER HERR DER RINGE erwartet : Phantastische
Orte und Szenarien, neue Charaktere und Schlachtengemälde, die
diejenigen aus dem ersten Teil der Saga noch übertreffen. Ein
ganzes Jahr lang haben Peter Jackson und die Trick-Tüftier bei
der neuseeländischen Firma Weta Digital an der
Nachbearbeitung des zweiten Films gearbeit - abgedreht war der
Streifen (ebenso wie der dritte Teil) ja schon längst. Denn in
einer beisppiellosen Kraftanstrengung haben Jackson und die
Produktionsfirma New Line Cinema die drei Teile am Stück
gedreht, so daß die Filme jetzt nur noch nachbearbeitet zu
werden brauchen. Auf diese Weise wird es möglich, daß die drei
Teile von DER HERR DER RINGE in einjährigem Abstand in die
Kinos kommen, während etwa George Lucas für einen neuen Teil
seiner STAR WARS-trilogie jeweils drei Jahre braucht. Digitale
Krieger... Wer
allerdings DIE GEFÄHRTEN gesehen hat, der weiß, daß auch
die Post-produktion eines solchen Films noch ein wahres
Mammutunternhemen ist, das ungeheure Anstrengungen erfordert -
es gibt kaum eine Szene, die nicht digital bearbeitet werden
müßte oder in der es nicht darum ginge, die digitale
Tricktechnik zu nutzen, um die Welt von Tolkiens Mitterlerde
für die Kamera lebendig werden zu lassen. Das
fängt bei ganz banalen Dingen an - beispielsweise, wenn es
darum geht, für die passenden Größenverhältnisse von
Menschen, Zwergen und hobbits zu sorgen -, und geht weiter bei
den Schauplätzen, an denen die Geschehnisse spielen. Denn wie
schon im ersten Teil werden auch die Szenarien der Fortsetzung
zum großen Teil Miniaturen oder CGI-erzugte Modelle sein, zumal
die Handilung diesmal noch mehr spektakülare Kulissen wie die
Schluchten von Helms Klamm oder die riesigen Mauern und Türme
von Minas Tirith erfordet. Wenn die Heere der Menschen und der
Orks dann zur großen Schlacht aufeinandertreffen, ist der
Computer ebenfalls wieder als Tricktechniker gefragt - er sorgt
dafür, daß Zehnteusende von Kämpfern in epischen
Schlachtengemälden, wie sie nie zuvor auf der Leinwald zu sehen
waren, aufeinander treffen. ...
Und Characktere Erstmals
in DER HERR DER RINGE-saga werden auch komplett
computeranimierte Charakter zu sehen sein. Einer davon hat sich
im ersten Teil ja schon angekündigt - es ist der schleimige
Gollum, der einst im Besitz des Meisterrings war, der ihn in
eine häßliche und abstoßende Kreatur verwandet hat. Gollum -
oder Smeagol, wie er einst hieß - ist Frodo und seinen Freunden
durch die Mienen von Moria gefolgt. Im neuen Film kommt es nun
zum Zusammentreffen, und Gollum bietet den Hobbits an, sie nach
Mordor zu führen. Ähnlich wie Jar Jar Binks und andere Aliens
aus den STAR WARS-prequels wird auch Gollum ein komplett
digitaler Charakter sein, allerdings verspricht Regisseur Peter
Jackson eine wesentlich komplexere Figur als Jar Jar. Ebenfalls
komplett digital sein sollen die Ents, die im zweiten Teil von
DER HERR DER RINGE eine wichtige Rolle spielen - uralte,
baumähnliche Kreaturen, denen große Kräfte innewohnen. Die
Hobbits Merry und Pippin sind die ersten, die die Bekanntschaft
dieser geheimnisvollen Wesen machen, als sie dem riesigen
Baumbart begegnen - wie Baumbart genau aussieht, ist eines der
am strengsten gehütefen Geheimnisse, die sich bislang noch um
DIE ZWEI TÜRME ranken. Neue
Figuren... Aber
natürlich kommen im neuen Film nicht nur digitale Charaktere
hinzu - auch die Riege der Darsteller aus Fleisch und Blut
erweitet sich um einige Gesichter. Da ist zunächst der
britische Schauspieler Bernard Hill, der als König Theoden der
Thron von Rohan regiert. Theoden zur Seite steht sein
zwielichtiger Berater Grimas Schlangenzunge, der von Brad Dourif
verkörpert wird, den vielen Phantastik-Fans aus TV-Serien wie
AKTE X, BABYLON 5 oder STAR TREK : VOYAGER kennen werden.
Außerdem dürften sich TV-Versierte an den neuseeländischen
Mimen Karl Urban erinnern, der in einigen Folgen von HERCULES
und XENA zu sehen war - er spielt König Theodens Neffen Eomer.
Seine Schwester Eowyn, die in Aragorn unglücklich verliebt ist,
wird von der Australischen Schauspielerin Miranda Otto
verköpert. Und wenn auch der tapfere Boromir, der am Ende von
Teil 1 den Heldentop starb, nicht mehr mit dabei ist (obgleich
er in einigen Rückblenden noch auftaucht), so lernen wir
diesmal seinen Bruder Faramir une seinen Vater Denethor kennen,
den Truchseß von Gondor. Die beiden werden von den Australiern
David Wenham und John Noble gespielt. ...
Und bekannte Gesichter Und
natürlich wird es ein Wiedersehen mit all den anderen
Charakteren geben, die uns im Lauf von Teil 1 ans Herz gewachsen
sind. Da sind Frodo (Elijah Wood) und sein bester Freund Sam
(Sean Astin), die sich ganz allein auf die gefahrvolle Reise
nach Mordor begeben haben. Da sind Peregrin Tuck (Billy Boyd)
und sein Vetter Merry Brandybock (Dominic Monaghan), die in die
Gefangenschaft von Sarumans Schergen geraten sind. Und da sind
natürlich Aragorn (Viggo Mortensen), der Elbe Legolas (Orlando
Bloom) und Gimli, der Zwerg (John Rhys-Davies), die sich an die
Seite der bedrängten Herrscher von Rohan und Gondor steffen und
in der Schlacht von Helms Klamm um das Schicksal von Mitterlerde
kämpfen. Liv Tyler ist als Arwen wieder mit dabei, Cate
Blanchett als Elbenkönigin Galadriel - und Altstar Christopher
Lee, der nicht nur als "Dracula" für Angst und
Schrecken sorgte, sondern jüngst auch als Count Dooku das STAR
WARS-Universum terrorisierte, kehrt als machthungriger Zauberer
Saruman zurück, der sich mit dem bösen Herrscher Sauron
verbündet hat. Und noch jemand kehrt zurück, dessen tragisches
Ende im ersten Teil die Helden tief betrübt hat. Ein Tip
gefällig ? "Flieht, ihr Narren..." DER HERR
DER RINGE- Teil 2 DIE ZWEI TÜRME startet am 19. Dezember bei
uns. Michael
Peinkofer |