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The Movies (X) : The Press ¤~
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TolkienTimes : Die Ringlesung

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Vor dem zweiten großen Filmerlebnis: In ganz Deutschland fiebern Tolkien-Fans derzeit dem Kinoereignis des Jahres 2002 entgegen: dem zweiten Teil der Verfilmung von Tolkiens "Der Herr der Ringe". Unter dem Titel "Die Zwei Türme" kommt der Film am 18. Dezember in die Kinos. Wer sich die Wartezeit verkürzen und sich eingrooven will auf das Filmerlebis, kann dies tun: Dank Klett-Cotta, der "Aktioncourage"-und einem Event der ganz besonderen Art: Die Ringlesung. Alles beginnt mit dem Buch-auch die Freude auf "Die Zwei Türme". Lesen für eine gute Sache, für "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage".

Prominente lesen aus Tolkiens Meisterwerk. In sechs Städten Deutschlands : Stuttgart, Düsseldorf, Köln, Berlin, Hamburg, München. In einer Atmosphäre wie sie nur durch die Welt J.R.R. Tolkiens entstehen kann. Um nichts vorwegzunehmen und richtig auf "Die Zwei Türme" einzustimmen wird nur aus dem ersten Band "Die Gefährten" gelesen. In jeder Stadt natürlich eine andere Episode. Damit ist auch an diejenigen gedacht, die sich selbst auf die Reise begeben wollen, um alle oder wenigstens einige Lesungen live zu erleben.

Umfassend und akutell wird ein neues Interent-Angebot über die Ringlesung informieren. Unter www.hobbitpresse.de findet sich dazu ab dem 8 Oktober ein entsprechender Link. Hier wird über die geplanten Veranstaltungsorte informiert. Hier geben wir bekannt, welche Prominente wann und in welcher Stadt dem Jahrhundertbuch ihre Stimme leihen. Hier werden wir einen Pressespiegel einrichten und Beiträge von Fans veröffentlichen.

Klett-Cotta hat sich für dieses einmalige Ereignis einen besonderen Partner ausgesucht: Der gesammte Erlös jeder einzelnen Lesung geht als Spende and die "AktionCourage" für das Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage".

„"AktionCourage" setzt sich seit ihrer Gründung 1992 aktiv für ein friedliches Miteinander von Menschen verschiedener Nationalitäten und unterschiedlicher kultureller Hintergünde ein. Für die Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Und für die Beseitigung von Diskriminierungen ethnischer Minderheiten. Viele bekannte Persönlichkeiten egagieren sich deshalb bei und für "AktionCourage". Dem Kuratorium gehören u.a. an : Marianne Birthler, Norbert Blüm, Nadeem Elyas, Michael Friedman, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, usw. Vorstandsvorsitzender ist Heiner Geißler.

Wie anerkannt und erfolgreich Arbeit und Projekte von "AktionCourage" sind, beweisen die zahlreichen Preisverleihungen. Das bundesweit bekannteste Projekt "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" erhielt den Demokratiepreis des Bundestagspräsidenten, den Aachener Friedenspreis und im Februar 2001 die Buber-Rosenzweig-Medailler der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Nicht zuletzt aufgrund seiner internationalen Ausrichtung – die Klett-Gruppe beschäftigt weltweit über 2000 Mitarbeiter an 30 Standorten in 10 Ländern – ist Klett-Cotta überzeugt, daß die, die couragiert für eine bessere Verständigung zwischen den Menschen eintreten, Unterstützung verdienen. Darum unterstützt Klett-Cotta "AktionCourage".

Die erste Veranstaltung der Ringlesung wird – so ist es geplant – in Stuttgart stattfinden. Und für die Abschlußlesung hält Klett-Cotta dann etwas ganz besonderes bereit: Alle Prominenten, die an der Ringlesung beteiligt waren, signieren eine Erstausgabe des "Herrn der Ringe" aus dem Jahr 1969. Dieses Buch wird am selben Abend zugunsten der "AktionCourage" versteigert.

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English Translation : Tolkien readings will take place in 6 german towns. Prominent people will read some chapters of the first part of "The Lord of the Rings : The Fellowship of the Ring". The proceeds will go to an organisation called "AktionCourage" This organistation has a project called "School without racism" and the money will be used for this project.

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TolkienTimes : Peter Jackson

Quo vadis, Peter Jackson ? "Die Zwei Türme" – Ein Regisseur zwischen Romanvorlage und filmischer Freiheit.

Längst läuft er schon, der Trailer für den zweiten "Herr der Ringe"- Film. Etliche Tolkien-Jünger gehen nur seinetwegen in Kinovorstellungen. Und werden belohnt. Denn Regisseur Peter Jackson läst mit außergewöhnlich vielen Szenen aus "Die Zwei Türme" ganz schön viel Katze aus dem Sack. Er begeistert nicht nur mit überwältigenden Bildern von gigantischen Schlachten und unglaublichen Massenszenen. Er präsentiert auch viele neue faszinierende Figuren.

Die Tolkien-Gemeinde darf sich also wieder auf ein großartiges Kinoereignis freuen. Viel gewaltiger als noch im ersten Teil sollen die Bilder sein, deutlich spektakulärer die Tricks und Effekte. Vor allem darf man auf die neuen Figuren gespannt sein. Allen voran natürlich die Ents, jene Baumwesen, die so bedächtig wie schrecklich sind. Wie sagte Gimli-Darsteller John Rhys-Davis nach der Premiere der "Gefährten" in Cannes : "Ihr habt jetzt vielleicht den ersten Teil gesehen. Aber eigentlich habt ihr noch gar nichts gesehen."

Peter Jackson: Genialer Verfilmer oder genialer Verfälscher ?

Aber wird wirklich jeder so uneingeschränkt begeistert sein von dem, was da im Dezember auf die Leinwände kommt? Puristen kritisieren bereits jetzt die inhaltlichen Änderungen, die der Neuseeländer vorgenommen hat. Und das sind deutlich mehr als noch im ersten Teil. Jackson allerdings sieht diese Änderungen als eine unabwendbare Notwendigkeit. Allein die große Anzahl der neuen Figuren mache sie nötig. Der wichtigste Grund für die Abweichungen gegenüber dem Original dürfte aber wohl in der Trennung der Gefährten liegen, die zu drei parallelen Handlungssträngen führt.

Aber was konkret ist jetzt nicht mehr Tolkien, sonder Jacksonmade ? Zum Beispiel der Auftritt der Riesenspinne Kankra – verschoben auf "Die Wiederkehr des Königs" im Jahr 2003. Oder die Darstellung der Beziehung zwischen Frodo, Sam und Gollum. Diese wird im Film wesentlich genauer beschrieben als im Roman. Laut Jackson unumgänglich, um ihrer Widersprüchlichkeit und Vielfältigkeit gerecht zu werden. Besonders strapaziert aber würde die Toleranz der Fans, wenn es stimmt, was aus der Gerüchteküche zu hören ist. Demnach soll die Elbe Arwen in der Schlacht von Helms Klamm auftauchen, um Aragorn das Schwert Andûril zu bringen. Dies wäre eine Schlüsselszene, die es so bei Tolkien nicht gibt.

Schon jetzt jedenfalls wird in der Tolkien-Gemeinde fleißig darüber spekuliert, wie weit sich Jackson von der Vorlage entfernen wird. Denn den Fans ist es keieswegs gleichgültig. Einer Internet-Umfrage zufolge sehen mehr als 36 % von immerhin knapp 3000 Teilnehmern den Änderungen mit gemsichten Gefühlen entgegen oder lehnen sie sogar ab.

Jackson jedenfalls gibt sich keine Mühe, das Rätselraten zu beenden. Immerhin bleibt sein Film so im Gespräch. Gemahnt hatten Puristen übrigens auch im Vorfeld des ersten Films. Doch im nachhinein bescheinigen die allermeisten Peter Jackson eine glückliche, um nicht zu sagen geniale Hand bei der Umsetzung der Romanvorlage.

Filme und ihre Vorlagen : eine unendliche Geschichte der Diskussion

Immer schon standen Verfilmungen erfolgreicher Romane im Spannungsfled zwischen literarischer Authenzität und filmischer Freiheit. Bei jeder Vorlage mußten (und müssen) sich die Macher des Films fragen : Wie weit darf, wie weit kann, wie weit muß ich mich vom Original entfernen um einen guten und erfolgreichen Film zu schaffen ? Immer auch gab es Kritik und Zweifel an der Durchführbarkeit. Oft wurde gefragt, ob der Film denn wirklich dem Buch gerecht wurde. Das war z.B. bei den Karl. May-Filmen der 60er so, und auch bei Günther Grass' Blechtrommel. Und was haben im letzten Jahr die Harry-Potter-Fans diskutiert!Letztendlich gilt : Ein Roman ist ein Roman, und ein Film ist ein Film. Zwischen beiden steht der Regisseur. Er entscheidet was für ein Film aus dem Roman wird. Ist seine Entscheidung geprägt von zuviel Ehrfurcht vor dem Buch, wird es ein schlechter Film. Ist ihm ds Buch egal, verliert der Film seine Geschichte. Geht der Regisseur aber mit Respekt und Phantasie ans Werk - wird es meist eine richtig gute Romanverfilmung.

Entschieden wird and er Kinokasse :

Am 18.Dezember 2002 ist weltweit Kinostart für "Die zwei Türme". Entscheiden wird dann das Publikum. Und da schon der erste Teil die sagenhafte Summe von fast 850 Millionen Dollar eingespielt hat, dürfte auch der zweite zu langen Schlangen an den Kinokassen führen. Grund genug für Peter Jackson, auf die Filmrollen höchstpersönlich achtzugeben. Er hat sie angeblich an einem geheimen Ort irgendwo in Neuseeland versteckt. Oder war es Mittelerde ?

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English Summary

All the Tolkien fans are looking forward to watch Peter Jackson's movie "The Two Towers". And most of them already discuss the differences between the movie and the book of Tolkien, they ask themselves how close Peter Jackson will stick to the book. There are many rumors about the changes that Peter Jackson has made : Shelob will appear only in "The Return of the King" in 2003, the relationship between Sam, Frodo and Gollum will be described more precisely. According to Peter Jackson, all the changes are necessary. But one rumor is discussed very often and if it is true, it will be disliked by many fans : Arwen is said to bring Aragorn the sword Andûril to the battle at Helm's Deep. This scene doesn't appear in Tolkien's book, where the Elves don't take part in this battle.

However, even before the release of "The Fellowship of the Ring", many people gave warnings that Peter Jackson wouldn't stick close to the book, but after having watched it most of them congratulated Peter Jackson to his very good movie.

In the end, the decision will be taken at December 18th. Then the audience will decide. It is said that Peter Jackson himself guards the tapes with the movie and hides them on a secret place somwhere in New Zealand. Or was it in Middle-Earth ?

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Source : TolkienTimes, published by Klett-Cotta - German publisher of Tolkien's books- (October 2002)

 

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This page has been last updated on : 09.15.2003 © A Hobbit's Tale v.1.1. 2002-2003. All rights reserved.