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The Movies (X) : The Press ¤~
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Planet Movie

Star Interview : Orlando Bloom (in German)

Planet Movie traf den neuen Shooting-Star, um mit ihm über seinen neuen Film "Fluch der Karibik" zu sprechen. Aber wir wollen natürlich auch von ihm wissen, warum er seine Liebschaft zu Kate Bosworth noch immer geheim hält, obwohl die "Blue Crush" -Schauspielerin doch in seiner Hotelsuite auf ihn wartet...

Wie fühlt man sich als neuer Superstar ?

Die Aufmerksamkeit, die ich im Moment bekomme, ist schon überwältigend, aber ich empfinde mich nicht als Superstar.

Können Sie damit umgehen, als neues Sex-Symbol bezeichnet zu werden ?

Ja, das ist schon okay. Besser als Quasimodo (lacht). Ich nehme das aber nicht ganz qo ernst.

Sie sind ja praktisch über Nacht zu Weltruhm gekommen. Wir wissen noch immer nicht so richtig, wo Sie sich die ganze Zeit versteckt haben...

Ich habe mich nicht versteckt. Ich bin nur ganz in Ruhe meinen Weg gegangen. Ich war in der Schauspielschule, habe dort Theater gespielt. Und dann ging alles ganz schnell.

Sie wurden für die "Herr der Ringe"-Trilogie angeheuert, dann folgten "Black Hawk Down" und "Fluch der Karibik". Und morgen fliegen Sie gleich weiter nach Malta, um mit Brad Pitt "Troy" zu drehen.

Ja, ich bin im Moment wirklich viel unterwegs. Es ist schon noch alles ein bisschen wie ein großer Traum. Aber nach "Troy" mache ich dann erst einmal Pause.

Johnny Depp hat Piraten als die "Rockstars ihrer Zeit" bezeichnet. Sehen Sie das auch so ?

Das hat schon was. Irgendwie konnten die Typen tatsächlich machen, was sie wollten. Sie waren doch immer auch die Stars. Der Vergleich trifft durchaus zu.

Wie war es, im einem Kostümfilm mit vielen Säbelduellen mitzuspielen ?

Es hat unheimlich spaß gemacht, in die Kostüme meiner Kinderheitsidole zu schlüpfen. Gerade bei den Säbelkämpfen muss man ungemein aufpassen, um sein Gegenüber nicht ernsthaft zu verletzen.

Wer war denn beim kämpfen besser, Johnny Depp oder Orlando Bloom ?

Hey, ich natürlich (lacht).

Sie wurden in England geboren ?

Ja, aufgewaschen bin ich aber in Südafrika. Mein Vater war dort Journalist und Freiheitskämpfer.

Er starb, asls Sie vier Jahre waren...

Ja, vielleicht bin ich auch deshalb heute meiner Mutter und meinen Großeltern sehr nahe. Familie und Freundschaft sind mir total wichtig.

Bleiben wir doch bei dem Thema Freundschaften. Wie geht's denn Ihrer Freundin Kate Bosworth ?

(Lacht) Wie kommen Sie denn darauf, dass sie meine Freundin ist ? Kate und ich haben suzammen eine Gap-Werbung gemacht. Sie ist unheimlich süß...

... und hält sich in diesem Moment ebenfalls im Hotel auf.

Also, wissen Sie (sucht nach einer Antwort), ich behalte solche persönlichen Dinge eigentlich gerne für mich. Da muss ich meine Privatsphäre schützen.

Was ist denn dran an den Gerüchten, Sie seien nur zur Schauspielerei gekommen, weil Sie gerne schöne Frauen küssen ?

Das stimmt so nicht. Diese Frage verfolgt mich auf Schritt und Tritt.

Dann küssen Sie also nicht gerne schöne Frauen ?

Aber deshalb bin ich doch nicht Schauspieler geworden. Ich mag diese Kunstform, ich liebe es, mich zu verkleiden und in andere Charaktere zu schlüpfen. Aber ich mag es natürlich auch gerne, wenn ich eine schöne Frau der Kamera küssen darf (lacht). Welcher Mann tut das denn nicht ?

Was machen Sie denn privat so ?

Ich hänge mit meinen Freunden rum, lese viel, gehe ins Theater. Ich mag es, einfach mal Pause zu machen, ein bisschen zu relaxen.

Aber so eine kleine wilde Seite gibt's dann doch. Sie tragen ein Elben-Tattoo.

Ja, trage ich. Aber das macht mich ja nicht gleich zu einem Hell's Angel, oder ?

Beschreiben Sie doch mal Ihre Zusammenarbeit mit Johnny Depp ?

Johnny ist eines meiner Idole. Er hat eine gewisse Art, die einfach unnachahmbar ist. Im Moment arbeite ich mit Brad Pitt. Der ist so ähnlich wie Johnny. Einfach wirklich cool. Beide haben ja auch immer mal Entscheidungen getroffen in ihrem beruflichen Leben, mit denen sie gegen den Strom geschwommen sind.

Sind das Vorbilder für Sie ?

Sicher, ich schaue mir die großen der Branche ganz genau an, studiere sie und sauge alles auf - wie ein Schwamm.

Würden Sie sich als Gentleman bezeichnen ?

Ich glaubez schon. Ich versuche, höflich mit meinen Mitmenschen umzugehen. So bin ich erzogen worden. Manchmal schlage aber auch ich über die Stränge. Dann muss meine Großmutter mich wieder auf den Boden zurückholen (lacht).

Sind Sie ein Romantiker ?

Nein, überhaupt nicht (lacht). ich mache nur Witze. Hoffentlich bin ich tatsächlich ein Gentleman. Das müssen aber andere beurteilen.

Sind Sie eigentlich seekrank gewesen, als Sie den Piraten-Film gedreht haben ?

Nein, ich mag den Ozean total gern, surfe ja auch Jeidenschaftlich. Das habe ich übrigens während der Dreharbeiten zu "Herr der Ringe" in Neuseeland gelernt. Es war nur verdammt eng auf den Booten. Da bekommt man automatisch ab und zu mal Platzangst.

Was ist dran an dem Gerücht, dass Sie und Johnny Depp nach einem Flug nach St. Vincent total betrunken gelandet sein sollen ?

An der Story ist tatsächlich was dran. Allerdings was es ein Freund von Johnny, der bei der Ankunft so woll war, dass er auf allen Vieren herumkrabbelte. Eine recht peinliche Angelegenheit.

Können Sie uns schon ein bisschen was zum dritten Teil von "Herr der Ringe" verraten ?

Ich bin selbst sehr gespannt. Der letzte Teil der Trilogie ist für mich der wichtigste Film. Er hinterlässt den finalen Eindruck. Tatsächlich kann ich nur sagen, dass es wieder eine Menge Kampfszenen geben wird. Und ich reichlich involviert.

Ohnehin scheinen Sie sich auf der Kinoleinwand zum Waffenexperten zu entwickeln.

Ich weiß. In "Troy" allerdings spiele ich einen Liebhaber, keinen Kämpfer.

Interview : Frank Siering

Source : Planet Movie, Germany - September 2003

 

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